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Paul Van Doren hatte einen Traum. Er wollte die Entwicklung und
Produktion von Sneakern und deren direkten Verkauf an den Kunden ohne einen Mittelsmann umsetzen. Nur so konnte er die genauen Vorstellungen seiner Kunden erfahren und DIE Sneaker “erfinden”, die alle Anforderungen erfüllten.
Mit seinen Partnern Jim Van Gordon, Gordy Lee und Serge D´Elia zog er an die Westküste nach Südkalifornien, um dort seinen Traum zu verwirklichen.
Innerhalb eines Jahres wurde die Vans- Manufaktur errichtet und im März 1966 eröffnete der erste Vans Schuhladen in Anaheim, Kalifornien.
Präsentiert wurden 3 Sneakermodelle. Die Wände des 400 qm Ladens zierten leere Kartons, um es einigermaßen wie einen Schuhladen aussehen zu lassen.
Zwölf Kunden betraten an jenem Morgen das Geschäft und wählten Style und Farbe ihrer Sneaker. Sie wurden gebeten, doch am Nachmittag wieder zu kommen, um ihre Schuhe abzuholen. Dann rannte das Vans- Team zurück in die Werkstatt und “masschneiderten” die gewünschten Paare.
Nun hatten alle Beteiligten ein großes Wissen über die Schuhherstellung, jedoch keine Ahnung vom Verkaufsbusiness und so geschah es, dass beim Verkauf ein paar Stunden kein Wechselgeld vorhanden war. Die Schuhe wurden mit der Bitte übereicht, doch am nächsten Tag das Geld vorbeizubringen. Und die 12 Käufer erschienen Tags darauf um Ihre Rechnung zu bezahlen.
Eine chaotische Story, und doch profitierte Vans die Jahre hindurch von der Nähe zu seinen Kunden, konnte auf Wünsche und Ansprüche schnell reagieren und präsentiert heute in 126 eigenen Läden weltweit über 60 Modelle vom klassischen Style bis hin zum Hochleistungsschuh für das Skate- und Snowboard.
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